Mein Wahlkreis

Seit 2002 vertrete ich die Interessen und Anliegen des Wahlkreises Heidelberg und der Metopolregion im Bundestag in Berlin. Die Städte Heidelberg, Weinheim und die umliegenden Ortschaften im Wahlkreis tragen in vielen Bereichen bereits eine deutliche grüne Handschrift. Die Wirtschaftskrise ist jedoch auch in unserer Region zu spüren. Wir Grüne sind der festen Überzeugung, dass die Krise nur mit den richtigen Zukunftsinvestitionen in Klimaschutz, Bildung und soziale Gerechtigkeit überwunden werden kann. Diese Schlüsselbereiche müssen auch im Wahlkreis Heidelberg weiter vorangetrieben werden. Einiges wurde bereits erreicht, es bleibt aber noch viel zu tun.

Mit grünen Ideen schwarze Zahlen schreiben

Gerade jetzt in Zeiten der Wirtschaftskrise muss in Zukunftsbereiche investiert werden. Es braucht mehr denn je nachhaltige und innovative Konzepte, die unsere Unternehmen voranbringen und den wirtschaftlichen Standort sichern. Wer heute in Energieeffizienz, Konzepte zur Energieeinsparung und die erneuerbaren Energien investiert, wird morgen zu den Gewinnern der Krise zählen. Schon seit Jahren ist für uns Grüne klar: Mit grünen Ideen lassen sich schwarze Zahlen schreiben. Bei zahlreichen Besuchen in Firmen und bei Handwerksbetrieben in meinem Wahlkreis hat sich immer wieder gezeigt, dass Ökologie und Ökonomie schon lange keine Widersprüche mehr sind. 

Kein Ausstieg aus dem Atomausstieg  

Der Atomausstieg muss auch bei uns weitergehen. Schließlich sind wir mit Phillipsburg und Biblis von Atomkraftwerken geradezu umzingelt. 2005 wurde das älteste deutsche Atomkraftwerk in Obrigheim endlich abgeschaltet.  Die schwarz-gelbe Regierung will jedoch erklärtermaßen den Atomausstieg rückgängig machen. Trotz aller Risiken, trotz der ungelösten Endlagerfrage. Klar ist, dass längere Laufzeiten von Atomkraftwerken nicht das Klima retten sondern den notwendigen Ausbau der erneuerbaren Energien und die Stärkung der Energieeffizienz hemmen.

Gentechnik auf dem Acker? Nicht in unserer Region

Seit April 2009 ist der Anbau der Gentech-Maissorte MON810 verboten. Wir freuen uns über diesen Etappensieg. Seit 2006 wurde in Freilandversuchen diese Genmaissorte bei uns in der Region in Ladenburg angebaut. Bundesministerin Aigner und ihre CDU/CSU-Fraktion haben aber sogleich deutlich gemacht, dass sie im Grundsatz die Gentechnik in der Landwirtschaft gutheißen. Nur wenige Tage nach dem Genmaisverbot erteilte Frau Aigner die Genehmigung zum Anbau der Genkartoffel Amflora. Für uns Grüne widerspricht der Einsatz von Gentechnik dem Ziel einer zukunftsfähigen, umweltgerechten Landwirtschaft, die sich an den Verbraucherwünschen orientiert. Unsere Region ist landwirtschaftlich nur dann zukunftsfähig, wenn sie einen guten und vor allem „sauberen“ Ruf hat. Dafür will ich mich auch weiterhin stark machen.

Die Zukunft fährt grün

Von besonderer Bedeutung für die Region ist das Thema Verkehr. Wir Grüne fordern nachhaltige und ökologisch sinnvolle Mobilität. Eine wichtige Rolle dabei spielt die Bahn. Der ICE-Bypass an Mannheim und der Region vorbei ist zwar vom Tisch, trotzdem braucht es eine weitere Stärkung auch des Öffentlichen Nahverkehrs. In Heidelberg fordern wir den Ausbau des Straßenbahnnetzes. Der Öffentliche Nachverkehr muss auch in den kleineren Gemeinden in meinem Wahlkreis ein bestmögliches Angebot liefern und so einen Beitrag zur Mobilität und zum Klimaschutz leisten. Auch die Radwege in den Städten und Gemeinden können noch besser ausgebaut und miteinander vernetzt werden. Wir müssen die Weichen für die Mobilität des 21. Jahrhunderts gestellt werden. Dazu gehört auch das Elektroauto. Die Region kann eine Vorreiterrolle in Sachen Elektromobilität einnehmen. 

Finanzausstattung der Gemeinden

Unsere Gemeinden haben wichtige Aufgaben. Ohne sie kann unser Gemeinwesen nicht funktionieren. Dafür brauchen sie eine angemessene Finanzausstattung. Ich setze mich in Berlin sehr dafür ein, dass das sogenannte Konnexitätsprinzip gilt. Das bedeutet, dass wenn der Bund etwas beschließt, was die Gemeinden machen müssen, dann muss er auch die Finanzen dafür zur Verfügung stellen. Das gilt natürlich auch für die Länder, die sich oftmals an ihren Gemeinden schadlos halten.

Ich lehne die Steuersenkungsvorhaben, die Union und FDP propagieren, ab. Der eine Grund ist, weil die derzeitige Verschuldungslage so etwas nicht erlaubt, es sei denn um den Preis massiver Sozialkürzungen. Der andere Grund ist, dass Steuersenkungen bei der Einkommensteuer auch bei den Kassen der Gemeinden empfindliche Löcher reißen werden. Und das müssen dann die Bürgerinnen und Bürger vor Ort ausbaden.

Informationen & Kontakt

Weitere aktuelle Informationen über meine Arbeit im Wahlkreis, über Veranstaltungen oder Aktionen finden Sie immer auf dieser Homepage oder erhalten Sie über mein Wahlkreisbüro:
Telefon: 06221 / 9146620
Telefax: 06221 / 9146622
E-Mail: 
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Mein Mitarbeiter Kai Dondorf und ich freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen.


Für Informationen zu politischen Bildungsreisen nach Berlin wenden Sie sich bitte am besten per E-Mail  ebenfalls an das Wahlkreisbüro.


Auf Zukunft setzen. Mit grünen Ideen 1 Million neue Jobs schaffen.
Autorenpapier von Fritz Kuhn, Renate Künast und Jürgen Trittin vom 24. April 2009